Sauberkeit

Einstreu & Hygiene

Die Einstreu entscheidet über Geruch, Staub und Atemwege. Saugfähig, staubarm und ohne Duftstoffe — mehr braucht es nicht.

Meerschweinchen verbringen ihr ganzes Leben mit der Nase dicht über dem Boden. Was dort liegt, atmen sie den ganzen Tag ein — deshalb ist die wichtigste Eigenschaft einer Einstreu nicht der Preis, sondern wie wenig sie staubt.

Bewährt haben sich staubarme Weichholzspäne, Hanf- und Leinstreu sowie Streu aus Recyclingpapier. Darüber kommt eine Lage Stroh oder Heu, in der die Tiere wühlen können. Riecht es im Gehege nach Ammoniak, war der Wechsel überfällig — das reizt die Atemwege und ebnet Infekten den Weg.

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Häufige Fragen

Einstreu & Hygiene — kurz erklärt

Welche Einstreu ist für Meerschweinchen am besten?
Staubarme Weichholzspäne, Hanf- oder Leinstreu und Papierstreu funktionieren alle gut. Entscheidend sind Saugfähigkeit und geringe Staubentwicklung. Ungeeignet sind parfümierte Streu, klumpende Katzenstreu sowie Zedern- und frisches Nadelholz — deren ätherische Öle belasten die Atemwege.
Brauchen Meerschweinchen eine Toilette?
Nötig ist sie nicht, praktisch schon. Meerschweinchen legen bevorzugte Kotecken an, meist unter einem Häuschen. Eine Ecktoilette mit Streu an dieser Stelle hält den Rest des Geheges deutlich länger sauber. Stubenrein im Sinne eines Hundes werden die Tiere dadurch nicht.
Wie oft muss die Einstreu komplett gewechselt werden?
Nasse Ecken täglich, die gesamte Einstreu ein- bis zweimal pro Woche. Ein kleiner Rest der alten Streu erhält den vertrauten Geruch und senkt den Stress nach dem Saubermachen.